Donnerstag, 25. März 2010

Nachtrag: Panoramen

Hallo liebe Leser,

ich habe nun endlich die Panoramen von unserem genialen New York Urlaub fertig!

http://homepage.physik.rub.de/uhlmann/2010/NYC_Panoramas_www.StefanUhlmann.de/index.html

Viel Spaß!

Stefan

Donnerstag, 11. März 2010

Tag 12, der (vorerst) endgültig letzte Tag in NYC




















Ach es ist so traurig. Heute ging es leider schon wieder zurück. Um 3 mussten wir an der Grand Central Station den Bus zum Flughafen nehmen. Der Bus ist zwar teuer (15$ pro Person und damit mehr als bis nach Phily) aber auch immer noch der praktischste Weg direkt bis zum Terminal. Nachdem wir ein letztes Mal das tolle Frühstück mit viel Pancakes und Cerials im Hostel genießen durften, haben wir endgültig unsere Sachen gepackt. Nachdem an unserem Shopping-Tag so viel Neues hinzugekommen ist, hat das Ganze erschreckend lange gedauert. Danach hatten wir aber noch so viel Zeit, dass wir entschieden haben, mit U-Bahn und Bus noch zur South-Ferry zu fahren. Also die südlichste Spitze von Manhatten. Von dort fahren die kostenlosen Staten Island Fähren ab. Eine tolle Gelegenheit, noch 'mal einen schönen und ja leider auch abschließenden Panoramablick zu genießen. Die Hinfahrt war relativ unspektakulär, aber auf der Rückfahrt konnten wir 'rausgehen und noch 'mal alles bewundern. Die unübersehbaren Wolkenkratzer, die Freiheitsstatue, Ellis-Island, die Brooklyn- und Manhatten-Bridge u.s.w. Na, wenn das kein Abschluss war...

Wieder in Deutschland angekommen, empfing uns eine kalte Winterlandschaft. Die Entscheidung ist klar, wir wollen zurück!!!

LG und bis bald...

Nina und Stefan.


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Montag, 8. März 2010

Tag 11, Tag der Squares und der Stadt von oben
























Hallo ein vorletztes Mal,

ja ja, so schnell kann es gehen. Heute war also unser letzter ganzer Tag (morgen haben wir nur noch einen halben, da wir abends schon fliegen). Ein letztes Highlight haben wir uns bis zum letzten Nachmittag/ Abend aufgehoben. Wir wollten unbedingt noch die Stadt von oben sehen. Aber dazu später mehr.
Heute war wieder fantastisches Wetter. Und was machen die New Yorker an einem so frühlingshaften Wochenende? Richtig, sie gehen in einen ihrer vielen Parks und Plätze und genießen die Sonne. Die Parks und Plätze haben wir uns heute auch (teilweise noch 'mal) angesehen. Mit der Sonne im Rücken haben wir uns Märkte mit viel "Organic-Stuff" (Bio-Zeug, ist ganz hoch im Kurs hier), Künstlerstände und sonnenanbetende "locals" angesehen und uns auch schnell anstecken lassen. Nach dem Union Square (und noch einem Riesen-Buchladen und Elektronik-Fachmarkt, ja Gerry, wir haben es) gingen wir zum Madison Square Park. Der Park mit diesem lustigen flachen Flat-Iron-Building auf der Ecke. Nach einem ausführlichen Sonnenbad ging es "'runter" zum Washington Square Park, direkt umgeben von der New York University (NYU). Der Park war gefüllt mit spielenden Kindern, Straßenkünstlern und guten Bands. Auch da verweilten wir. Das war wirklich herrlich. In so einer Riesen-Metropole so ruhige Pole und so viele Menschen, die verstehen diese auch zu nutzen.
Auf dem quirligen Times Square, der auch mit Tageslicht (für uns vollkommen neu) atemberaubend ist, ging es danach wieder auf die Suche nach Broadway Tickets. Leider gab's aber für den König der Löwen keinen student-rush, keine Lotterie, keine Hüte mit Losen, gar nichts... :-( Da die restlichen Tickets absolut nicht in unser Reisebudget passten und wir mit den letzten beiden "günstigeren" Tickets nicht hätten zusammen sitzen können, sind wir alsbald zu unserer letzen Station für heute gefahren. Dem Empire State Buildung. Derzeit das größte Gebäude New Yorks. Wir wollten doch all unsere Explorationen in dieser wahnsinnigen Stadt noch 'mal von oben erleben. Da wir es sowohl mit, als auch ohne Sonne sehen wollten, musste die Zeit gut abgepasst werden. Weil wir aber nicht genau wussten, wie lange wir warten würden (Security Check, dann 2 Fahrstühle und viele Menschen) war dies schwierig abzuschätzen. Zum Glück hatten wir schon Tickets online in Deutschland gekauft, sodass wir eine Schlange umgehen konnten. Es ging dann auch relativ schnell und wir konnten noch alles im Hellen sehen. Da oben geht vielleicht ein Wind (deswegen auch die Kapuzen auf den Fotos). Das Observation-Deck ist im 86. Stock. Unbeschreiblich hoch. Die Menschen sehen aus wie kleine Ameisen. Autos wie von Matchbox. Die Sicht war hervorragend. Und das alles von oben, weit oben. Der Sonnenuntergang war, naja wie schon: tacky! Aber natürlich großartig für Fotos. Wir haben ganz viele Panoramen, die nur noch darauf warten, zusammengesetzt zu werden. Als die Sonne weg war, bot sich uns ein ganz anderes, ja fast sogar noch schöneres Bild. Alle Lichter der Stadt schienen wieder wie von Zauberhand simultan anzugehen und die Stadt in ein Lichtermeer zu tauchen. Ein großartigen Bild. Das Warten hat sich gelohnt. Als die Sonne weg war, wurde es allerdings auch ganz schön frisch da oben. Aber der Blick...
Im Grunde unglaublich, dass diese Wolkenkratzer bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut wurden. Wie bloss, in der Höhe? Unvorstellbar...
Ein komisches Gefühl im Bauch und ein skeptischer Blick auf die mehrfach gezählten und stets mehr als 10 Flugzeuge am Himmel hat uns auch begleitet. Auch knapp 10 Jahre danach. Auf dem Rückweg haben wir in der U-Bahn Station am Union Square eine ganz lange geflieste Wand entdeckt. Auf jeder einzelnen Fliese ein Name und zugehöriges Herkunftsland. Und das Todesdatum, bei allen gleich... Alles Opfer von 9/11. Eine Frau vor uns hat kurz inne gehalten und einen der Namen gestreichelt, bevor sie sich wieder der allgemeinen New Yorker Hektik und U-Bahn-Drängelei widmete. Wie gesagt, ein komisches Gefühl, das man in dieser Stadt latent mit sich herumträgt.

Morgen haben wir leider nur noch einen halben Tag (wie ihr euch vorstellen könnt, ist der auch schon wieder fast durchgeplant). Am Abend fliegen wir leider schon wieder zurück nach "Good Old Germany", zur DPG Tagung in Hannover.

LG noch aus NYC

Nina und Stefan.

Samstag, 6. März 2010

10. Tag, Shopping, ja, das musste ja kommen









Hallo ihr Lieben,

so richtig wollten wir es nicht, aber es musste ja noch kommen. ;) Ein Shopping-Tag.
Glaubt uns, der war anstrengender als die größten Touren, die wir hier gemacht haben. Und irgendwie auch wesentlich teurer.
Als "Shopping-Paradies" haben wir uns SoHo ausgesucht. Wir haben vor ein paar Tagen schon 'mal über dieses Viertel berichtet. Architektonisch äußerst sehenswert. Deshalb gibt es zur visuellen Unterstützung heute auch Bilder aus den paar Straßen, anstatt von Bildern mit uns, wie wir die tausend Sachen anprobieren und nach Hause schleppen. ;)
Erwartungsgemäß gefiel uns der North-Face Laden am besten. Dort sind wir auch so einige hundert $ losgeworden. Danach standen noch H&M, Old Navy, Puma und 2 Adidas Stores auf der Liste. Hilfe war das anstrengend.
Zum Glück ist Nina diesbezüglich sehr pflegeleicht und irgendwie haben wir für Stefan auch die meisten Sachen gefunden...

Oh nein nur noch 1,5 Tage... Wie die Zeit vergeht... Bald geht es wieder zurück auf die Dörfer :-(

LG aus NYC

Nina und Stefan

Freitag, 5. März 2010

9. Tag, Philadelphia, Stadt der Liebe und Unabhängigkeit















Hallo,

gestern sind wir also nach Philadelphia gefahren, mit einem "Megabus". Die Company heißt so und bietet ganz günstige Fahrten in umliegende Städte an. Die Fahrt hat ungefähr 1 3/4 Stunden gedauert und war sehr angenehm, im Doppeldeckerbus mit free WiFi und Klo an Board.Und das nur für 11$ p.P. Um 11.30 Uhr sind wir angekommen und haben direkt noch Tickets zur Besichtigung der Independance Hall um 12.00 Uhr bekommen. Durch den Security Check und ab ging's durch die Geschichte zur Zeit der Unabhängigkeitserklärung. Danach sind wir zurück ins Visitor Center gegangen und haben uns dort den Film zur Unabhängigkeitserklärung angesehen. Typisch amerikanisch... ;-) Auf dem Weg zum Rathaus, das übrigens sehr groß und alt und wunderschön ist, haben wir noch einen großen Markt angesehen, der schon ein bissschen an Thailand erinnert hat... Dann haben wir beschlossen, bis zum Philadelphia Museum of Art zu laufen, um die Treppe zu sehen, die Rocky im Film 'rauf und 'runter rennen musste. Jetzt haben sie sogar extra eine Rocky-Statue aufgestellt! :-)
Auf dem Rückweg sind wir durch Chinatown gelaufen, doch bis auf das schöne chinesisch verzierte Tor am Eingang dieses Viertels war es leider etwas langweilig. Insgesamt ist Philadelphia sehr viel weniger hektisch als New York und auch irgendwie gemütlicher. Ein paar größere Häuser gibt es hier auch, unter anderem eine neuere und kleinere (und nach Ninas Meinung auch schönere Version) des Chrysler-Buildings...
Auf dem Rückweg war unser "Megabus" leider ganz schön voll, aber jeder hat trotzdem einen Platz bekommen. Die Fahrt verging schnell und war sehr aufschlussreich, weil uns eine Bostonerin erzählt hat, wie man an günstige Broadway-Tickets kommen kann. Eine dieser Methoden haben wir schon ausprobiert, Anfang der Woche, hat aber leider nicht geklappt... Die andere Methode von der sie sprach klingt aber sehr vielversprechend und wird heute gleich 'mal in Angriff genommen... Den König der Löwen hier am Broadway zu sehen wäre schon schön, oder? ;-) Drückt die Daumen, dass ess klappt, ja? Wieder in New York angekommen, hat Stefan noch schöne Fotos vom richtigen, wirklich schön beleuchteten Empire State Building gemacht, für dessen Platform wir immer noch Tickets haben, die wir noch einlösen müssen... Dafür warten wir aber noch auf blauen, möglichst wolkenlosen Himmel am Abend. Morgen soll's soweit sein, wir sind gespannt... Aber bei der Freiheitsstatue und Ellis Island hat's ja auch geklappt... ;-)

Liebe Grüße,
Stefan und Nina